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Ein zeitloses Paradies – die Galapagosinseln

Unendlich weit weg von der uns bekannten Welt, zeitvergessen oder besser zeitlos sind wohl die ersten Beschreibungsversuche, die einem in den Kopf schießen wenn man die Galapagosinseln als Reisender betritt. Eine Urwelt, die zu großen Teilen völlig abgeschieden für sich alleine zu existieren scheint.

Die Inselgruppe: Ein Meer von Vulkanen

Die Galapagosinseln gehören zu Ecuador und liegen im Südpazifik, zirka 1000 Kilometer von der südamerikanischen Festlandküste entfernt. Die Inselgruppe besteht aus vierzehn größeren und über hundert kleineren Inseln, von denen lediglich fünf, mit insgesamt lediglich 10000 Einwohnern, besiedelt sind. Alle Inseln sind Gipfel mächtiger ehemaliger und zum Teil auch noch aktiver Vulkane. 2000 bis 3000 Meter erstrecken sich diese Vulkane zum Meeresgrund.

Die Landschaft ist daher geprägt von weiten, pflanzenleeren Lavawüsten und kleineren bewaldeten Gebieten und bietet so ein weltweit einzigartiges Naturgebiet. Daher und auch durch die direkte Nähe zum Äquator haben sich viele unterschiedliche und zum Großteil einzigartige Tierarten dort angesiedelt.

Die Namensgeber der Inseln: Schildkröten

Neben der enormen Bandbreite an Vögeln leben dort unter anderem die, wohl auch bekanntesten Bewohner der Galapagosinseln, die Galapagos-Riesenschildkröten. Diese oftmals über einen Meter langen Reptilien leben auf den Inseln endemisch, das heißt, dass sie an keinem anderen Ort auf der Welt anzutreffen sind. Die Galapagosinseln bilden ihren einzigen Lebensraum. Eine Unterart der Riesenschildkröten ist auch Namensgeber für die gesamte Inselgruppe, denn Galápago heißt vom spanischen übersetzt so viel wie „Wulstsattel“ und geht auf die spezielle Formung des Rückenpanzers dieser Unterart zurück. Doch auch riesige Echsen wie Legoane und ein enormer Fischreichtum kann hier bewundert werden.

Da die Inseln lange durch Eingriffe in die Natur bedroht waren und viele der hier einzigartigen Arten inzwischen kurz vor dem Aussterben stehen, handelt es sich bei den Inseln inzwischen um ein stark geschütztes Gebiet. Um die Inseln vor einem zu großen Touristenansturm zu schützen, muss man inzwischen vor der Reise ein spezielles elektronisches Visum beantragen, das nicht einfach zu bekommen ist, aber sich auf jeden Fall lohnt. Dieses in der Tasche kann man sich auf eine atemberaubende Tour über die Inseln freuen, die meist nur geführt erfolgen und entweder per Schiff oder per geführter Fußtouren stattfinden, aber den Einblick in ungeahnte Welten eröffnen.

Erinnerungen an eine einzigartige Reise

Wer es sich tatsächlich ermöglichen kann eine Reise auf die Galapagosinseln zu machen, der darf auch auf keinen Fall seine Kamera vergessen – denn so beeindruckende Bilder kann man nur an wenigen Orten der Welt machen. Aus den Fotos kann man dann auf dieser Website einzigartige Fotobücher erstellen, so dass man derartig beeindruckende Erinnerungen an die Galapagosinseln für sein Leben lang behält.